Damit die Volksschule gewinnt

Acht Gründe für ein überzeugtes JA

 

Sprachenkonzept mit klaren Schwerpunkten

Zu viele verschiedene Inhalte mit wenigen Wochenlektionen erschweren den Lernerfolg. Das aktuelle Sprachenkonzept in heterogenen Klassen führt zu einer Verzettelung und pädagogischer Hektik. Der Start der zweiten Fremdsprache im Niveauunterricht in der Sekundarstufe mit deutlich mehr Lektionen gegenüber der ersten ermöglicht nachhaltigeren Erfolg.

 

Die deutsche Muttersprache hat Priorität

Die Festigung der deutschen Sprache bildet die beste Basis für Lernerfolge in weiteren Sprachen. Untersuchungen zeigen, dass die Fähigkeiten von Schulabgängern im Fach Deutsch zum Teil sehr schwach sind. Viele Lehrmeister bemängeln die ungenügenden Kenntnisse in der Erstsprache. Damit die Muttersprache gezielt gefördert wird, soll die zweite Fremdsprache erst auf der Sekundarstufe beginnen.

 

Ganzheitliche Bildung für alle Schülerinnen und Schüler

Die Lektionentafel an der Primarschule ist durch zu viele Bildungsziele überlastet. Neben dem Sprachenerwerb müssen Schülerinnen und Schüler im Bereich der Mathematik, Mensch und Umwelt und in allen gestalterischen, musikalischen und Bewegungsfächern die gesetzten Ziele erreichen. Mit einer Entschlackung der Lektionentafel können die erweiterten Lernziele erreicht werden.

 

Mehr Qualität statt Quantität

Die Regelung mit zwei Fremdsprachen auf der Primarstufe hält nicht, was sie verspricht. Sie ist ineffizient, bindet Ressourcen und überfordert eine Mehrheit unserer Kinder. 2/3 der 6.Klässler erreichen in der zweiten Fremdsprache in den Bereichen Hören, Sprechen und Schreiben die Lernziele nicht (Studie Zentralschweiz 2015). In dieser Situation braucht es den Mut, auf Qualität zu setzen. Weniger ist mehr.

 

Schneller lernen in der Sekundarstufe

Jugendliche mit guten Grundlagen in Deutsch und der ersten Fremdsprache lernen die zweite Fremdsprache in der Sekundarstufe schneller.

 

Schülerinnen und Schüler profitieren

Mit einem gut gestaffelten Sprachenkonzept profitieren die Schülerinnen und Schüler und erzielen bessere Abschlussresultate am Ende der Volksschule in allen drei Sprachen.

 

Benachteiligung fremdsprachiger Kinder

Die Integration von Kindern mit anderen Muttersprachen ist mit dem heutigen Sprachenmodell schwierig. Viele dieser Kinder müssen zusätzlich zu den beiden Frühfremdsprachen Hochdeutsch und Mundart lernen; oft besuchen sie zusätzlich noch Unterricht in ihrer eigenen Muttersprache.

 

Lehrpersonen sind für eine Fremdsprache auf der Primarstufe

Die Lehrpersonalverbände ZLV, SekZH, und ZKM unterstützen diese Initiative.

 

Download Argumentarium für nur eine Fremdsprache an der Primarschule (PDF)

 

Flyer Fremdspracheninitiative (PDF)

Plakat F200 (PDF)

Plakat F12 (PDF)

 

Bilanz Frühfranzösisch (PDF)

Mehr Englisch auf der Oberstufe ist effizienter (PDF)


 

Weitere Informationen

 

Studie 2016 BKS IBE Evaluationsbericht Englisch (PDF)

Studie Zentralschweiz Französisch Bericht BKZ Fremdsprachenevaluation (PDF)

Kurzbericht Zentralschweiz BKZ Fremdsprachenevaluation (PDF)

Fremdsprachen: «Je früher, desto besser» – stimmt das? (Beitrag auf srf.ch)

Effi Huber-Buser: Zwei Fremdsprachen für die Primarschule? (PDF)

Anita Borer: Mehr Zeit für die Grundlagen (PDF)

Harry Huwyler: Wider die "Fast Food"-Mentalität im Fremdsprachenunterricht (PDF)

Ergebnisse ZLV Mitgliederumfrage (PDF)

Cordula Schneckenburger: Guter Fremdsprachenunterricht ist nicht gratis zu haben (PDF)

Lilo Lätzsch: Flickenteppich muss bereinigt werden (PDF)